Was im Gehirn passiert
Viele Frauen können an einem Anlass mit mehreren Menschen innert kürzester Zeit ausmachen, in welchem Bezug diese Menschen zueinanderstehen, wer jemanden nicht mag und wer sonst noch auffällig im Verhalten ist und was ein Grund dafür sein kann. In MRI-Aufnahmen ist klar zu sehen, warum Frauen viel umfangreicher als Männer kommunizieren. Bei Frauen gibt es zwischen 14 und 16 Bereiche im Gehirn, die das kommunikative Verhalten anderer Menschen einschätzen können. Männer haben dafür nur 4 bis 6 solcher Bereiche. Dies erklärt auch, warum Frauen viel mehr als Männer kommunizieren, das Gehirn ist wortwörtlich dafür gemacht. Damit verbunden ist die im vorherigen Blogartikel erwähnte gegebene Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig ausführen zu können. Einen Kaffee zu trinken, gleichzeitig am Telefon mit Freunden zu sprechen und im Fernsehen die Nachrichten mitzuverfolgen, während die Frau obendrauf auch noch der Unterhaltung im Wohnzimmer folgen kann. Sie kann ausserdem mit Leichtigkeit von einem Thema zum nächsten wechseln und mit verschiedenen Stimmlagen die Wichtigkeit einer Aussage hervorheben. Man sollte meinen, dass es dies für Männer leichter machen würde, doch einer mehrschichtigen Konversation zu folgen, ist nicht jedem gleich gegeben.

Die Körpersprache lesen lernen
Um überhaupt erst körpersprachliche Signale deuten zu können, ist vor allem die «Base-Line» jedes Menschen festzulegen und zusätzlich müssen wir wissen, in welchem emotionalen Zustand die Person ist. Die sogenannte «Base-Line» definiert die normale Körperhaltung des individuellen Menschen, also die Körperspannung, Mimik und Gestik, die dieser Mensch in entspanntem Zustand häufig aufzeigt. Wenn die Umstände sich ändern, so ändert sich auch die Körpersprache, die Haltung und der allgemeine Ausdruck, was ein anderes Bild abgeben kann. Diese «Base-Line» zu eruieren ist der komplexeste Grundstein für das Verständnis der Körpersprache, da hier genau auf die “normalen” oder für die Person gängigen Ausdrücke geschaut wird. Alles, was dann von dieser «Base-Line» abweicht, kann als Signal für einen Impuls, ein Gefühl, eine aufkommende Emotion oder einen Gedanken gedeutet werden. So können auch Tatsachen, also Fakten von Einbildung oder Fiktion unterschieden werden. Die eigene Körpersprache zu beobachten und zu analysieren, kann uns viel über unsere eigenen Gefühle preisgeben, was wir tatsächlich von einer Situation, einem Vorschlag oder einem Thema halten.

In unseren Seminaren, Workshops, Vorträgen, Weiterbildungen und Einzelcoachings lehren wir alle möglichen Signale der Körpersprache; vom Händedruck, über Fussstellungen, Gestik, Mimik bis hin zu den ausschlaggebenden Makro- und Mikroexpressionen. Mithilfe eines solchen Coachings, kannst du Signale besser deuten, Beziehungen anders verstehen und mehr Einblick in die tieferliegenden, echten Gefühle und Emotionen deiner Mitmenschen und dir selber erlangen. 

Zu einzelner «Decodierung» der non-verbalen Signale gibt es hier im Blog bald mehr zu lesen.

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